Martin Hörtnagl setzt sich mit den Themen unserer Gesellschaft, der (Un)Verbundenheit der Menschen mit sich und mit der Natur im kontextuellen Zusammenhang unserer Zeit auseinander. Transformative Körperlichkeit, geprägt vom permanenten Wandel des Lebens, die Bedeutung der Natürlichkeit, der Spiritualität, das bewusste Hinschauen, Übergänge sowie transformative Prozesse sind wichtige Elemente seines Schaffens. 

Amorphe Wesen, totes Fleisch, rote Bänder, das perfekte Blau und symbolträchtige Tiere sind die in Szene gesetzten Protagonisten seines Ausdrucks. Gewollt oder ungewollt – „Irritation“ ein wesentlicher Bestandteil seines Schaffens. Die Kritik, die er mit seinen Arbeiten zum Ausdruck bringt, vermag es aufzuwecken, anzustoßen und Reflexionsräume zu schaffen.